Hauptsächlich beruht die Entwicklung der Cellulite auf einer erheblichen Vermehrung der Fettzellen im Unterhautgewebe, die durch Übergewicht in ihrer Ausdehnung gefördert werden.
Kleine und große Blut- und Lymphgefäße werden von den aufgeblähten Fettzellen abgedrückt.
Die Folge ist ein Stau in den Blut- und Lymphgefäßen mit einem verstärkten Druck auf das Bindegewebe, welches sich ausdehnt. Mit Lymphdrainage lässt sich der Lymphefluss und die Durchblutung verbessern und die Schwellung der Druck auf das Bindegewebe nehmen ab, es kommt zu einer optischen Verbesserung der Cellulitis. Dieses nur solang die Lymphdrainage (Endermologie, Vakumpumpen etc.) angewendet werden
Bei der Frau führen unterschiedliche Hormonspiegel (Pubertät, Periode, Wechseljahre, Pille) zu einer Bindung von Wasser in die Fettzelle. Der Druck auf das Bindegewebe nimmt zu und die Cellulitis wird stärker.
Mit den neuen Ultraschallgeräten kann man die Fettzellen zerstören. Bei der stabilen Kavitation, für die Schockwellen dazu die Zellwand für Triglyzeride durchlässig zu machen.
Die Fettzelle verliert ihre Speicherfähigkeit und wird kleiner bis sie abstirbt. Da durch wird der Druck auf das Bindegewebe kleiner und die Lymphgefäße bzw. die Blutgefäße werden weniger abgeschnürt so das ein Stau abgebaut werden kann.
Schlussfolgerung
Eine Zerstörung der oberen Fettzellen mit dem Ultraschall bewirkt durch Volumenreduktion eine deutliche Verbesserung der Cellulite. Die Wirkung hält an wenn die Fettzellen durch schlechte Ernährung oder zu starke Hormonschwankungen, sich nicht wieder vergrößern.
-- Wie wird mit Ultraschall (stabile Kavitation) behandelt?
-- Wie viele Sitzungen werden benötigt um eine Verbesserung zu erzielen?
-- Welche Risiken bestehen bei der Behandlung?
Siehe: Ultraschall Fettreduktion
Dr. med. Martin Zoppelt